Was ist Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA)

Update: 11.03.2025 / Geschrieben von: Patrick

Stellen Sie sich die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) wie einen doppelt verriegelten Tresor für Ihre Online-Welt vor. Zusätzlich zu Ihrem Passwort brauchen Sie noch einen weiteren Schlüssel, um Zugang zu bekommen. Das macht es für die Möchtegern-Einbrecher im Internet um einiges kniffliger, an Ihre Schätze zu kommen.

Wie funktioniert 2FA?

Denkbar einfach: Stellen Sie sich vor, Ihre Haustür verlangt nicht nur nach einem Schlüssel, sondern auch nach einem Daumenabdruck.

Genauso arbeitet 2FA:

  • Wissen: Ihr Passwort oder Ihre PIN – wie der Schlüssel.
  • Besitz: Ein Code, den Sie auf Ihr Handy bekommen oder ein kleines Gerät, das nur Sie haben – wie der Daumenabdruckscanner.

Welche Arten der 2FA gibt es?

Hier kommen die üblichen Verdächtigen der 2FA ins Spiel:

  • Einmalpasswort (OTP): Sie bekommen auf eine App wie Google Authenticator einen Code, der schnell verfällt. Verpassen Sie nicht den Countdown!
  • Push-Benachrichtigungen: Stellen Sie sich vor, ein kleiner Roboter schiebt Ihr Handy zu Ihnen, hält kurz inne und piepst: „Bist du es wirklich?“ Wenn ja, tippen Sie auf „Ja“ – und schon sind Sie drin. Genau so funktioniert eine Push-Benachrichtigung, die eine Anmeldung bestätigt, ohne dass Sie einen Code eingeben müssen.
  • Hardware-Token: Ein kleines Gadget, das wie ein USB-Stick aussieht und einen Code ausspuckt.
  • Biometrie: Fingerabdruck oder Gesichtserkennung bieten eine schicke und sichere zusätzliche Schicht.
wizzi bekommt eine Pushnachricht

Wie richte ich 2FA ein?

Keine Raketenwissenschaft nötig! Hier sind die vier Schritte:

Sicherheitseinstellungen öffnen: Gehen Sie zu den Einstellungen des jeweiligen Dienstes und suchen Sie die 2FA-Option.

Methode wählen: Entscheiden Sie sich für eine Authentifizierungsart, z. B. eine App oder SMS.

QR-Code scannen: Nutzen Sie eine Authentifizierungs-App, um den angezeigten QR-Code zu scannen.

Bestätigungscode eingeben: Geben Sie den Code ein, um die Einrichtung abzuschließen – fertig!

Wo wird 2FA angewendet?

Sobald es um den Schutz Ihrer virtuellen Schätze geht, ist 2FA meist mit von der Partie:

E-Mail-Konten: Beispielsweise Google oder Outlook, wo 2FA hilft, unbefugten Zugriff auf Ihre persönliche und geschäftliche Kommunikation zu verhindern.

Bankgeschäfte online: Viele Banken setzen auf 2FA, um Transaktionen abzusichern. Selbst wenn jemand Ihr Passwort kennt, benötigt er den zweiten Faktor für den Zugriff.

Soziale Medien: Plattformen wie Facebook, Instagram und Twitter nutzen 2FA, um zu verhindern, dass Hacker Ihre Accounts übernehmen und Missbrauch betreiben.

Cloud-Speicher: Dienste wie Dropbox, Google Drive oder OneDrive schützen so Ihre sensiblen Dateien vor fremdem Zugriff.

Online-Shops und Zahlungsdienste: PayPal, Amazon und andere E-Commerce-Plattformen setzen zunehmend auf 2FA, um Konten und Zahlungsinformationen zu sichern.

Firmen-Netzwerke und VPNs: Unternehmen schützen den Zugriff auf interne Systeme oft mit 2FA, um unautorisierte Logins zu vermeiden.

2FA-gestützte Sicherheit
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Lesen Sie den wichtigen Beitrag in diesem Zusammenhang. WLAN-Sicherheit bedeutet, unerwünschten Zugriff auf Ihr Netzwerk durch die Implementierung starker Verschlüsselungstechnologien zu verhindern.

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Wer will an meine Daten?

Datenschutz und Sicherheit im Internet sind essenziell, denn es gibt viele Akteure, die an Ihre Daten wollen. Ob Cyberkriminelle, Unternehmen oder staatliche Institutionen – der Schutz Ihrer Informationen sollte oberste Priorität haben. Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) ist eine der besten Methoden, um sich gegen unbefugten Zugriff abzusichern.

2FA ist wie der Türsteher in Ihrem Lieblingsclub – ohne Einladung kommt man nicht rein. Selbst wenn jemand Ihr Passwort klaut, kommt er ohne den zweiten Faktor nicht zur Party. ️

Cyberkriminelle
Sie versuchen, durch Phishing, Malware oder Hacking an Zugangsdaten zu gelangen, um Identitätsdiebstahl zu begehen oder Bankkonten zu plündern.

Bösartige Apps oder Dienste
Manche Apps fordern unnötig viele Berechtigungen an, um Nutzerdaten zu sammeln und weiterzuverkaufen.

Datenhändler
Unternehmen oder skrupellose Akteure, die persönliche Informationen sammeln und verkaufen, oft für gezielte Werbung oder dubiose Zwecke.

Staatliche Akteure
In einigen Ländern überwachen Regierungen den Internetverkehr, um politische Gegner oder Journalisten auszuspionieren.

Tipps zur Nutzung von 2FA

  • Sichern Sie Backup-Codes: Bewahren Sie diese für den Notfall auf, falls Sie Ihren zweiten Faktor verlieren.
  • Verwendung von Authentifikator-Apps: Diese sind wie ein Tresorschloss besser als SMS-Codes.
  • Regelmäßige Updates: Halten Sie Ihre Passwörter frisch und schauen Sie regelmäßig nach Ihren 2FA-Einstellungen.

Möchten Sie mehr erfahren?

Hier erfahren Sie mehr über die Details zur Zwei-Faktor-Authentifizierung!

2FA ist eine mächtige Möglichkeit, Ihre Konten abzusichern, also keine Scheu, aktivieren Sie es!

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Wer schreibt hier?

Patrick ist bei PREISVERGLEICH.de und dsl.de ein erfahrener Experte im Bereich SEO, der sich auf Content, Analyse und Technik spezialisiert hat und den Internetbereich verbessert.

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